Der selbstkritische Svensson

Auch das spricht wieder mal (wie so vieles) für den Mainzer Trainer Bo Svensson (Foto: Onefootball/imago-images/Joachim Bywaletz): seine Fähigkeit zur Selbstkritik. Nach dem 0:1 in Leverkusen nimmt er sich nicht aus der Verantwortung. „Ich hätte vielleicht 5, 6, 7 Minuten vor dem Tor wechseln sollen.“ Da hatte er bereits gemerkt, wie das Team nach der Pause nachgelassen hatte. Die frischen Kräfte, vor allem Anton Stach und Marcus Ingvartsen, hatten nach ihrer Einwechslung wieder neuen Schwung ins Offensivspiel gebracht, da war sogar der Ausgleich drin. Dank des Wahnsinns-Reflexes des Leverkuser Torwarts Hradetzky wurde leider nichts draus. (Link)

Aber auch das Team geht durchaus selbstkritisch mit sich um, weiß genau, dass es nicht nachlassen darf. Bis zu 20 Minuten nach der Pause blieb es zu passiv, gab es das Pressing auf und zu viele Räume frei. Das sei schon im Spiel gegen Freiburg so gewesen. Jungs – mehr Selbsterkenntnis kann man sich doch gar nicht wünschen. Macht es gegen Union am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) einfach besser.

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