Eine Warnung an die Mannschaft

Punktgleich mit dem nächsten Gegner Bayer Leverkusen – aber auch auf Augenhöhe? Bei der individuellen Qualität dürfte es deutliche Unterschiede geben, bei der mannschaftlichen Qualität eher nicht. Bo Svenssons Team könnte gar die Nase vorn haben, wenn es einen Sahnetag erwischt, wenn es spielt wie zuletzt gegen Hoffenheim. Svensson bewundert den Gegner: „Bayer 04 gehört momentan für mich nach Bayern München zu den stärksten Teams – mit Wolfsburg und Dortmund.“ Leverkusen habe nicht nur eine brutale individuelle Qualität, sondern sei auch „echt beeindruckend, wie sie als Kollektiv unterwegs sind“.

Unter ihrem neuen Trainer seien die Leverkuser deutlich aggressiver geworden, habe sich viel geändert. Individuell und vom Spielaufbau her sei Bayer auf hohem Niveau. Seine Mannschaft dürfe auf keinen Fall wie gegen den SC Freiburg die ersten 45 Minuten verschenken, denn sonst sei „alles schon entschieden“. Eine klare Warnung an die Mannschaft. Das Spiel gegen Bayer sei eine der größten Aufgaben seiner Mannschaft in der Bundesliga. Keine Angst haben, Leverkusen ist schlagbar, auch wenn das nicht einfach wird.

Fehlen wird Adam Szalai nach seiner OP am Meniskus des linken Knies. Er sei schwer zu ersetzen, meinte der Trainer. Adam verfüge über Fähigkeiten, die der Kader sonst nicht habe: „Dieser Ehrgeiz in seinem Alter. Und er ist einer, der in der Lage ist, andere Menschen mitzunehmen. Das ist sehr wichtig für die Mannschaft. Und fußballerisch ist er jemand, der sehr viel Präsenz hat in der Ballbehauptung, mit dem Rücken zum Tor ist er unser bester Stürmer und er hat eine Wucht und Körperlichkeit, die die anderen Spieler so nicht haben.“

Wer für Szalai spielen wird, ließ Svensson offen. Vielleicht Ingvartsen von Anfang an? „Marcus hat eine gute Form, bringt uns genau das, was wir von ihm erwartet haben. Dass er bei uns bald auch von Anfang an spielen kann, ist auch klar.“ Stürmen könne am Samstag (15.30 Uhr) aber auch Karim Onisiwo. Fehlen wird weiter Moussa Niakhaté, der aber bereits Fortschritte gemacht hat. Zurück auf dem Trainingsplatz, aber noch mit Rückstand, ist Aarón Martin.

Was ist mit Lee? Probleme von der zweiten Liga in die erste? Svensson verwies auf die Länderspiele und die Zeitverschiebung, unter der der koreanische Nationalspieler gelitten habe. Er sehe ihn aber sehr positiv und inzwischen ganz anders im Training. Lee werde seine Spielzeit in jedem Fall noch bekommen.

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