Mainz gegen Freiburg – „Moussa wird uns fehlen“

Ohne ihren verletzten Kapitän Moussa Niakhaté müssen die Nullfünfer an diesem Samstag den SC Freiburg empfangen. Mehrere Wochen wird er ausfallen. „Moussa wird uns fehlen“, sagte Trainer Bo Svensson, der vor dem nächsten Gegner „allerhöchsten Respekt“ hat. „Freiburgs Form ist gut, sehr konstant und schwierig zu bespielen.“ Der Klub gewann gegen Dortmund und in Stuttgart, hat nur einen Punkt weniger als die Mainzer. „Wir wissen, was da auf uns zukommt.“ Ein Team mit klarer Handschrift, dessen Trainer die Liga sehr gut kennt. „Wir werden alle unsere Fähigkeiten nutzen müssen, um diese harte Aufgabe zu lösen“, sagte Svensson. Ansonsten sieht er strukturell Ähnlichkeiten mit dem SC, aber auch Unterschiede in der Ausbildung junger Spieler.

Wenn nun der Vierte gegen den Fünften spielt, habe das aber nach dem vierten Spieltag noch keine Relevanz, meinte der Coach. Die Begegnung nun als Spitzenspiel zu bezeichnen, sei allenfalls eine journalistische Übertreibung, ließ Svensson durchblicken. Außer Niakhaté wird auch Aaron am Samstag (15.30 Uhr) nicht dabeisein können. Der Spanier sei derzeit „so ein bisschen das Sorgenkind“, weil man seine Beschwerden nicht richtig eingrenzen könne. Svensson ließ aber nicht durchblicken, ob Lucoqui ihn erneut ersetzen und auch Alex Hack erneut auflaufen wird. Das ist allerdings anzunehmen.

Schaut mal rein ins Video, da verrät der Trainer wieder ein bisschen was über seine Spielphilosophie und Einstellung, dass ein Spieler zum Beispiel nicht eingesetzt wird, wenn er die Nach-vorne-Verteidigung, das frühe Pressen, nicht umsetzt. Stefan Bell hatte dies ja nach der Begegnung in Hoffenheim hervorgehoben, das habe die Defensive nachhaltig unterstützt. Und so bleibt die Weste des Teams auch sauber. Svensson verrät außerdem etwas über die Verpflichtung von Marcus Ingvartsen und über Dominik Kohrs Rolle – „Er ist ein Spieler, der sehr gut passt in die Art und Weise, wie wir spielen wollen.“

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