Ji wechselt zum FC Seoul – Jae-sung Lee auf dem Sprung?

Zwar hatte Petrus unseren Nullfünfern das Auftaktraining etwas verhagelt, aber es tut sich sonst einiges bei den Profis. Dong-won Ji (Foto [hier]: Onefootball, imago-images, Nico Paetzel) wechselt zurück in seine südkoreanische Heimat, zum FC Seoul (K-League 1), während Abass Issah ein drittes Mal ausgeliehen wird, diesmal an den kroatischen Erstligisten HNK Rijeka. Mit Jonathan Meier hat Trainer Bo Svensson einen ausgeliehenen Spieler zurück, der mit Dresden in die zweite Liga aufgestiegen ist. Schließlich ist da noch David Nemeth, der an den österreichischen Erstligisten Sturm Graz ausgeliehene Innenverteidiger, der ebenfalls zurückkehrte. Beide stehen im Fokus des Trainers, da sie sich gut weiter entwickelt haben sollen.

Ein Außenverteidiger und ein Stürmer sollen noch neu dazukommen, wenn es nach dem Trainer geht. Als Stürmer kommt wahrscheinlich der Südkoreaner Jae-sung Lee (28) nach Mainz, der nach Darstellung der Mainzer Allgemeinen Zeitung bereits verpflichtet worden ist (Link). Die Verpflichtung von Lee, der ablösefrei vom Zweitligisten Holstein Kiel kommt, hat der Verein offiziell aber noch nicht bestätigt. Vermutlich steht der Medizincheck noch aus.

Als rechter Außenverteidiger, der noch dringend benötigt wird, hat Bo Svensson vermutlich den nach Frankfurt zurückgekehrten Danny da Costa im Blick hat – wohl wissend, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Rückkehr sehr gering ist. Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche wird dieser Tage zitiert, er sei froh, dass da Costa wieder in Frankfurt sei. Klingt für mich aber auch irgendwie nicht so ganz entschlossen, sondern eher nach großem Preisschild. Zurückkehren muss vielleicht noch der Spanier Aarón, dessen Leihvertrag mit Celta Vigo abgelaufen ist, und der zunächst nicht mehr eingeplant war. Bo Svensson äußerte sich jetzt zum Fall Aarón allerdings gegenüber der AZ (Link) etwas anders: Der Spanier sei ein guter Fußballer, man müsse zunächst sehen, ob der Spieler reinpasse und überhaupt motiviert sei. Vielleicht versucht es der Trainer mit dem Spanier noch einmal.

Funkstille herrscht in Sachen Robin Quaison, dessen Vertrag abgelaufen ist. Hier war zu hören, dass der Schwede voraussichtlich für einen Golfstaat spielen wolle. Allerdings signalisierte 05-Vorstandsmitgied Christian Heidel die Bereitschaft zu Verhandlungen, falls sich Quaison doch noch melden sollte. Indes, ich fürchte – das wird nichts mehr. Die weiteren Abgänge sind bislang: Kunde (Athen), Latza (Schalke), Mwene (Eindhoven), Müller (Stuttgart) und Ötztunali (HSV). Der ausgeliehene Robert Glatzel wechselte ebenfalls zum HSV. Allgemein rechnen wir damit, dass das Wechselkarussell nach der Fußball-EM schneller in Bewegung gerät.

Wenige Wechsel gab es hingegen an der Spitze des Vereins. Er hatte zwar ohnehin keinen Konkurrenten, wurde jedoch immerhin mit knapp 93 % aller Stimmen wieder zum Vereinsvorsitzenden gewählt – Stefan Hofmann geht in seine zweite Amtszeit. Die Mitglieder wählten auch den Aufsichtsrat neu – die meisten Stimmen erhielt der amtierende Vorsitzende Volker Baas. Schön, dass auch altgediente Nullfünfer und bisherige Funktionsträger/innen wieder gewählt wurden: Eva-Maria Federhenn, Cäcilia Alsfasser, Manfred Lorenz, Sven Hieronymus, Michael Häfner, Prof. Dr. Carsten Kühl und Dr. Frank Finkler. Vertreter der Fanabteilung im Aufsichtsrat ist abermals Christian Viering.

Testspiel

Im Rahmen der Sommervorbereitung 2021 testen die Nullfünfer gegen CFC Genua. Die Partie gegen den italienischen Erstligisten wird am Samstag, 31. Juli, 17.30 Uhr, angepfiffen und somit das erste Heimspiel vor etwa 5000 maximal zugelassenen Zuschauern.

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