Warum nur will der Mwene weg?

Zunächst mal unbegreiflich für mich, dass Phillipp Mwene seinen Vertrag bei Mainz 05 nicht verlängert, das neue Angebot liegen lässt und dem Club kurz vor der Unterschrift doch noch absagt. Schade, sehr schade, kam es mir in den Sinn, denn der Österreicher hatte gerade zur Rückrunde eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht. Als linker Verteidiger drehte er mehr und mehr auf, gegen die Hertha hatte er sein Team mit seinem fulminanten Treffer sogar vor einer Niederlage bewahrt und sich vermutlich genau damit obendrein in Österreichs Nationalmannschaft geschossen. Wohin also des Wegs? Der niederländische Erstligist PSV Eindhoven soll Interesse an dem 27-jährigen haben.

Wie die Allgemeine Zeitung aus Mainz berichtet, bestätigte die PSV Eindhoven den Transfer mit Mwene. Angeblich verdient der 27-jährige beim holländischen Erstligisten das Doppelte dessen, was er in Mainz bekommen hat; genannt wird ein Betrag zwischen 1,5 und 1,8 Millionen Euro. Geschätzt werde vor allem der Pressing-Fußball, den der Österreicher bei Mainz umgesetzt hat. Nicht nur der doppelte Verdienst dürfte gelockt haben – die PSV hat sich für die Champions League qualifiziert. Da kann dann der 27-jährige an der Seite von Weltmeister Mario Götze auflaufen.

Mwenes Können blitzte erstmals so richtig 2018/2019 beim Pokalspiel der Mainzer gegen Augsburg auf, als er den ersten Treffer setzte, später aber verletzt raus musste. Er blieb lange verletzt und fiel nach kurzer Genesung gleich erneut aus. Trainer Bo Svensson setzte den Österreicher dann nach der Ausleihe Aaróns als linken Verteidiger ein. Auf dieser Position hat sich der junge Mann dann sehr gut entwickelt. Der Verein bedauert den Weggang Mwenes und wünscht ihm alles Gute.

Mit Mwene und Ötztunali sind nun zwei Spieler gegangen, die in der Rückrunde jeweils mit ihren Treffern je einen Punkt für die Nullfünfer erzielt haben. Bin gespannt, wie wir das kompensieren.

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