Mainz 05 ist noch lange nicht satt

Zur ungewohnten Zeit muss der 1. FSV Mainz 05 gegen die TSG Hoffenheim antreten, einem „vor allem in der Offensive Super-Gegner“, wie 05-Trainer Bo Svensson sagte. Am Sonntag um 13.30 Uhr muss sein Team diese schwere Aufgabe angehen, nach einer langen Trainingswoche, die der Coach noch einmal nutzte: „Es war eine anstrengende Trainingswoche, aber eine gute von dem her, was die Jungs investiert haben“. Die letzten Begegnungen gegen die Sinsheimer fielen häufig torreich aus, aber das ist für Svensson nun kein Indikator, dass dieses Spiel am Sonntag ebenfalls torreich ausgeht. Auch wenn Adam Szalai für beide Teams bereits 45 Tore erzielt hat.

Der ungarische Nationalspieler sollte sich mal belohnen für die unglaublich wichtige Arbeit, die er fürs Team leistet. Der Stürmer ist oft der Erste, der offensiv umschaltet, der anläuft, der die Räume eng macht, der die Zweikämpfe sucht und der auch nach hinten und in der letzten Reihe aktiv ist. Seine Laufleistung ist wie die der Mitspieler kontinuierlich hoch, seitdem Bo Svensson übernommen hat.

Die Begegnung im Kraichgau ist die letzte vor der Länderspielpause. Aber auch das spielt bei Bo Svensson keine Rolle, er erwartet jede Woche von seiner Mannschaft ein Ausrufezeichen. Er möchte sich von den Spielen der Konkurrenten, von deren Spielterminen und den Tabellenkonstellationen frei machen, da er dies alles ohnehin nicht beeinflussen kann. Das muss er in Interviews und Pressekonferenzen immer wieder betonen. Er hat außerdem keine Befürchtungen, dass es in der Rückrunde zu positiv gelaufen sei für sein Team und einige Spieler deshalb in ihrer Motivation wieder nachließen. „Ich habe null das Gefühl, dass irgendjemand nachlässt.“ Seine Truppe gebe ihm eher den Eindruck, „dass die lange noch nicht satt sind“.

Dennoch kamen auch diesmal wieder Fragen nach den Konkurrenten um die rettenden Plätze im Abstiegskampf. „Es ist klar, es gibt vier Mannschaften, die in der Tabelle eng nebeneinanderstehen, aber es gibt noch neun Spiele, es wird hoch und runter gehen in der Tabelle, und ja, es wird spannend.“ Letztlich komme es auch hier darauf an, das zu beeinflussen, was er selbst beeinflussen könne, das besser machen, was besser werden muss. „That’s it.“ Was soll er auch groß sagen…

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