Ein Mittel gegen Florian Wirtz finden

Weine könnt isch, weine… Es is Fassenacht un nix feiern. Fußball un nix gugge im Stadion. Wenigstens Pressekonferenzen von Mainz 05 gibt es, und diese sind seit Bo Svensson eine Bereicherung geworden. Da klingt vieles sehr authentisch und fachlich. Wir bekommen tieferen Einblick in die Arbeit des Trainers. Natürlich auch zum Spiel bei den Leverkusener Pillen an diesem Samstag, 15.30 Uhr. Ein wahrlich dicker Brocken wartet da auf unsere Nullfünfer.

Langsam gestartet, dann immer stärker in Fahrt gekommen, doch rausgeflogen aus dem Pokal (wie wir), verloren gegen Union Berlin in der Liga, gewonnen gegen Dortmund, verloren gegen Wolfsburg und Leipzig, aber mit einem 5:2 gegen Stuttgart zurückgekommen – Leverkusen spielt wieder eine gute Saison, hat viel Qualität im Kader. Unser Hinspiel hatten wir wie die beiden Begegnungen der Vorsaison gegen die Werkself jeweils knapp mit 0:1 verloren – ist an diesem Samstag gegen die Rheinländer mehr drin?

Drei Punkte brauchen unsere Nullfünfer, um nicht noch weiter zurückzufallen, und eine Chance auf einen Sieg in Leverkusen sieht der Trainer schon, auch wenn er von einer „sehr schwierigen Aufgabe“ spricht. „Wenn man gegen Leverkusen spielt, muss man einige Dinge richtiger machen als gegen andere Mannschaften. Du darfst Dir nicht erlauben, viele Fehler zu machen, das werden sie ausnutzen. Offensiv und defensiv muss alles zusammenpassen. Wir werden versuchen, sie vor Probleme zu stellen“, sagte Svensson. Ein Sternchen im Bayer-Kader ist Florian Wirtz (17), über den auch Svensson sagt: „Man muss den Jungen bearbeiten, denn wenn du den in den gefährlichen Räumen in Ruhe lässt, wirst Du bestraft.“ Wenn ein Spieler in dem jungen Alter wie Wirtz in einer solchen Mannschaft spielen könne, sage das einiges über ihn aus. „Wir hoffen, dass wir am Samstag ein Mittel gegen ihn finden.“

Auf einen muss der Coach dann verzichten: Robin Quaison hat seine Knieprellung noch nicht auskuriert. Dafür kann Glatzel spielen. „Ich habe länger mit ihm gesprochen gestern. Er fühlt sich sehr gut angenommen von der Mannschaft. Man merkt ihm an, dass er auf seine Aufgabe brennt, er macht einen guten Eindruck.“ Aber schaun wir mal, ob Adam Szalai wieder mit dabei ist, denn er war gegen Union ein Vorbild an Einsatz und Engagement.

Auch sonst wurde einiges geredet bei der jüngsten Pressekonferenz, unter anderem über Ötztunali und Niakhaté. Einfach anhören. Helau!

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Zur Werkzeugleiste springen