Robert Glatzel will für 05 kämpfen

Der 1. FSV Mainz 05 hat sich kurz vor Ende der Transferfrist noch einmal verstärkt. Bis Saisonende kommt der Stürmer Robert Glatzel vom walisischen Zweitligaklub Cardiff City, auch Bluebirds genannt, an den Bruchweg. Der 27 Jahre alte gebürtige Münchner begann einst in Fürstenfeldbrück und kam über diverse Vereine, u.a. Kaiserslautern, zum Zweitligisten Heidenheim, von wo aus er auf die Insel wechselte. In der zweiten englischen Liga, der EFL Championship, bestritt Glatzel 58 Pflichtspiele und erzielte dabei elf Tore, gab zwei Assists.

In der offiziellen Pressemitteilung des Vereins liest sich das so:
„Robert ist ein klassischer Mittelstürmer, der mit seinem starken Zug zum Tor und als Zielspieler unseren Kader optimal ergänzt und dadurch immens wertvoll für unsere Mannschaft werden wird. Mit einer Menge Erfahrung aus der zweiten Liga in England und Deutschland brennt er nun darauf, sich in der Bundesliga zu beweisen. Wir haben Robert als total positiven, offenen Typen kennengelernt, der sich auch abseits des Rasens wunderbar ins Team einbringen wird“, sagt 05-Sportdirektor Martin Schmidt.

Robert Glatzel. Bild: Onefootball/Alex Davidson/Getty Images

Robert Glatzel: „Bei Mainz 05 habe ich nun die Chance, in der Bundesliga zu spielen und mich mit den Besten messen zu dürfen – darauf freue ich mich riesig. Die Spielweise aus intensiven Läufen und aggressivem Pressing, die Mainz 05 verkörpert, gefällt mir und kommt meinen Stärken entgegen. Nun werde ich versuchen, mit allem was ich zu bieten habe zum Klassenerhalt beizutragen und im Training sowie auf dem Platz jede Minute für die Mannschaft und unser gemeinsames Ziel zu kämpfen.“ Ende der PM.

Hier mal eine Art Bewerbungsvideo mit allen Glatzel-Toren für Cardiff: Klick.

Wie auch immer – wir werden jeden brauchen können. Vielleicht bringt Glatzel die Unbekümmertheit mit, die wir in dieser Situation jetzt brauchen, aber auch den unbedingten Willen und Ehrgeiz, das Blatt noch zu wenden.

05- Trainer Bo Svensson ging einstweilen mit seinem Team bei der Aufarbeitung des Stuttgartspiels noch einmal hart ins Gericht. Die Mannschaft müsse noch viel mehr verinnerlichen, sich Automatismen erarbeiten. Das belege der Umstand, dass es die Mannschaft derzeit nicht schaffe, über 90 Minuten lang alles abzurufen, was erarbeitet worden sei. Auch die Intensität beim Pressing gegen den Ball gehe immer wieder „hoch und runter“. Zu selten greife ein Rad ins andere. Insgesamt sei die Mannschaft „noch ein Stück weit weg von meinen Vorstellungen einer Bundesliga-Mannschaft, die ich trainiere“. Nachzulesen hier. Klick.

Foto oben/außen: Onefootball/imago images/Action Plus
Foto im Beitrag: Onefootball/Alex Davidson/Getty Images

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