Ausleihe: Dominik Kohr soll 05er verstärken

Für heute erwartet und heute eingetroffen. Dominik Kohr (26) von Eintracht Frankfurt soll unsere Nullfünfer verstärken. Der junge Mann fürs defensive Mittelfeld bleibt bis Saisonende und will kräftig daran mitwirken, den Abstieg noch abzuwenden. Wir erinnern uns an ein Foul des einstigen Nullfünfers Rodriguez an Kohr, als dieser noch für Augsburg spielte. Zum Glück sah die Sache schlimmer aus, als sie wirklich wahr. Und hat die Verpflichtung nicht erschwert – im Gegenteil hat wohl das eifrige Werben der 05-Verantwortlichen den Ausschlag gegeben.

Offiziell liest sich das bei den Nullfünfern so:
Dominik Kohr wird bis Ende der laufenden Saison vom Main an den Rhein wechseln: Der zentrale Mittelfeldspieler kommt auf Leihbasis von Eintracht Frankfurt zu den 05ern. Kohr bringt mit 26 Jahren eine Menge Erfahrung in der Bundesliga und auf dem internationalen Parkett mit: Der gebürtige Trierer hat für Bayer Leverkusen, den FC Augsburg und Eintracht Frankfurt 196 Pflichtspiele in der Bundesliga und dem DFB-Pokal absolviert, dazu kommen 22 Partien in der Europa League und zwei Champions-League-Einsätze.

Für die Eintracht stand Kohr in der laufenden Spielzeit in insgesamt neun Pflichtspielen auf dem Platz. „Dominik Kohr bringt Voraussetzungen mit, die uns direkt helfen können. Er ist ein Charaktertyp und verfügt für sein Alter über eine Menge Erfahrung auf höchstem Niveau. Dominik ist ein zweikampfstarker Mittelfeldspieler, der mit seiner Dynamik auch immer wieder Akzente nach vorne setzen kann. Mit seiner positiven, freundlichen Art wird er sich auch abseits des Platzes schnell in die Mannschaft einfinden“, sagt 05-Sportdirektor Martin Schmidt.

Foto: Mainz 05

Dominik Kohr: „Ich hatte in den vergangenen Tagen sehr gute und überzeugende Gespräche mit Bo Svensson, Martin Schmidt und Christian Heidel. Ich weiß genau was sie von mir erwarten und welche Rolle ich hier in Mainz übernehmen soll. Ich habe zuletzt leider nicht mehr die Einsatzzeit in Frankfurt bekommen, die ich mir gewünscht hätte. Daher war ich offen, als Mainz anfragte. Ich habe sofort gespürt, dass Svensson, Schmidt und Heidel richtig Schwung mitbringen, um die Mission Klassenerhalt zu meistern. Und dieser Funke der Leidenschaft ist auch sofort bei den Gesprächen auf mich übergesprungen. Wer mich kennt weiß, dass ich kämpfen und beißen kann, dass ich einen extremen Willen habe. Ich werde alles tun, damit wir uns Stück für Stück aus dem Tabellenkeller rauskämpfen.“

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