„Svensson, Heidel und Schmidt sind genau die Richtigen“

Unser Ex-Präsident Harald Strutz begrüßt die Veränderungen bei Mainz 05. Mehr Identifikation mit Mainz 05, mehr Typen im Verein und auf dem Platz, mehr Leute mit Mainz-DNA, hatte er unlängst gefordert und bewertet den Personalwechsel gegenüber dem Sender Sport1 als sehr positiv. „Die Drei werden das schon richten.“ Heidel, Schmidt und Svensson seien genau die, die Mainz 05 gebraucht habe – Typen, Persönlichkeiten, in der Vereinsführung, die aber auch auf die Bank gehörten. „Das ist diese DNA, die uns mal so stark gemacht hat.“ Natürlich dächten jetzt viele, das sei doch zu viel Nostalgie, aber die meisten Mainzer wollten Personen im Umfeld der Vereins haben, die ihnen das Gefühl gäben, wir sind Mainz 05. Es habe die Identifikation gefehlt.

Natürlich könne man diese Nostalgie jetzt nicht einfach auf die aktuelle Situation übertragen, dafür habe sich zu viel im Fußball verändert, dafür habe man in Mainz auch andere Spielertypen. Doch gebe es jetzt eine Aufbruchstimmung und deutlich stärkere Unterstützung aus dem Umfeld. Ein Abstieg wäre letztlich auch kein Weltuntergang, meinte Strutz gegenüber Sport1. „Es ist aber viel wichtiger, dass wir das Gefühl vermitteln, alles zu tun, einen Abstieg zu verhindern, aber gleichzeitig selbst für den Fall eines Abstiegs eine Perspektive geben.“ Die Mannschaft dürfe nicht mit dieser Angst vor dem Abstieg spielen, die Spieler müssten die Köpfe frei bekommen und wissen, dass sie gut seien, sich aber noch nicht zusammen gefunden hätten. Sie spiele ja einen guten Fußball, meinte der Ex-Präsident, teilte aber gleichzeitig deftig nach hinten aus: Die Mannschaft „hat noch nie einen Trainer gehabt, an den sie glauben kann“. Huch, was erlauge Strutz? Ist es wirklich derart schlimm?

Bo Svensson hält Strutz hingegen für den richtigen Trainer. Jürgen Klopp habe ihm mal gesagt, „er wird Euer nächster Trainer“. Der Däne habe jetzt auch Erfahrungen außerhalb von Mainz 05 gesammelt, aber schon immer das Rüstzeug für einen guten Trainer gehabt. Und noch einmal im Rückblick: Rouven Schröder habe im Verein völlig alleine da gestanden, habe viel zu viele Aufgaben gehabt, gleichzeitig Tag und Nacht für den Verein gearbeitet.

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Foto oben/umseitig: Onefootball/imago-images

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