Warum Mainz 05 Kevin Stöger holte

Er war zuletzt vertragslos, spielte in der vorigen Saison bei Fortuna Düsseldorf im defensiven Mittelfeld. Nunmehr hat Mainz 05 Kevin Stöger (27) verpflichtet – als weitere Konkurrenz fürs Mittelfeld, wie Sportdirektor Rouven Schröder sagte, um die Qualität im Kader zu erhöhen. Und weiter: „Wir hatten die Möglichkeit, einen Linksfuß zu verpflichten, einen, der Standardsituationen ausführen kann, einen deutschsprachigen Spieler, der die Bundesliga kennt. Es tut gut, einen erfahrenen und unbelasteten Spieler dazu zu kriegen, der anpacken will. Von daher ist das für uns ein sehr guter Transfer.“

Ein sehr wichtiger Aspekt für den Sportdirektor: „Kevin ist ein zentraler Spieler, der im 4-3-3 im Dreiermittelfeld alle Positionen spielen kann, der im zentralen Bereich auch auf der zehn spielt. Natürlich haben wir im Zentrum Konkurrenz, aber mit null Punkten hast du immer Konkurrenz.“ Eine klare Ansage an den Rest der Mannschaft, die jetzt noch mehr als eine Woche Zeit hat, sich auf das Heimspiel gegen Bayer Leverkusen vorzubereiten und es dort besser zu machen als bislang.

Damit ist klar, dass außer Ridle Baku in dieser ersten Transferperiode der aktuellen Saison kein weiterer Spieler den Verein verlässt. Somit hat Schröder auch Optionen, was die Defensive betrifft. Hier denkt er schon darüber nach, St. Juste als rechten Außenverteidiger einzusetzen. Aaron haben sich zuletzt wieder verbessert und könnte wieder auf der linken Außenverteidiger-Position spielen.

Ob die Vorkommnisse um den Spieler-Streik und die Suspendierung des Spielers Adam Szalai – die inzwischen rückgängig gemacht worden ist –mit dazu beigetragen haben, dass es keine weiteren Wechsel gegeben hat, ist freilich rein spekulativ. Geholfen hat es dem Ruf unserer Spieler und unseres Vereins jedoch mit Sicherheit nicht.

Fraglich und ohne umfangreichere Erläuterungen seitens des Vereins ist auch, dass Szalai wieder mit im Kader steht und zusammen mit den übrigen Spielern trainiert. Offenbar gibt es schlichtweg den innigen Wunsch, unter diese ganze Affäre endlich einen Schlussstrich zu ziehen. Ob das gelingen kann, ohne dass die Verantwortlichen an Autorität oder Format verlieren – ist ebenfalls rein spekulativ. Wir können ja mal im Kaffeesatz lesen.

Der Fokus des nächsten Spieltages dürfte auf jeden Fall darauf liegen, wie die Mannschaft auftritt und ob sie etwas Zählbares einfährt. Einiges an Voraussetzungen haben die Verantwortlichen geschaffen. Hoffen wir, dass es genügt.

Das ist der Neue: Klick

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