Mainz 05 schickt Adam Szalai nach Hause

So freute er sich in der vorigen Saison diebisch über seinen Treffer gegen Frankfurt: Adam Szalai

Im Hintergrund rumort es ja eigentlich überall mal, bei Mainz 05 war es wohl dieser Tage ein Streit zwischen der Vereinsführung und dem ungarischen Stürmer Adam Szalai. Über die Inhalte mögen wir rätseln, wobei das Brüllblatt mit den großen Buchstaben es wie immer besser wissen will: Demnach war es ein Streit übers Geld, angeblich über Rückzahlungen einbehaltener Gehaltsanteile wegen des Coronaverzichts. Szalai hatte nach Fließen der ersten Medientranche wohl erwartet, dass er den Betrag zurückbekommt. Der Verein dementiert jedoch gegenüber der Mainzer Allgemeinen vehement: Szalais Demissionierung habe einzig sportliche Gründe, Anlässe, Ursachen. Keine finanziellen.

Man habe dem Spieler mitgeteilt, dass er in den sportlichen Planungen keine Rolle mehr spielt, er deshalb freigestellt werde und sich sofort einen neuen Verein suchen könne. Das klingt in meinen Ohren ja schon nach Ärger. Einer, der eben noch ein wichtiges Tor im Pokal gemacht hatte… Andererseits liegt es auch auf der Hand, dass Szalai nie die gewünschte Verstärkung war, selbst wenn Sportvorstand Rouven Schröder noch vor wenigen Wochen seine Hoffnung ausgedrückt hatte, dass der 32-Jährige das noch werden könnte.

Trifft die Version des Boulevardblatts doch zu, dann könnte es sich hier um eine ähnliche Gemengelage wie im Fall Sebastian Polter handeln. Genausogut ist es aber denkbar, dass diese Gehaltsfrage bei der Entlassung Szalais einfach nur mitaufpoppte, schließlich kam mir der Spieler tatsächlich schon mal deutlich fitter vor. Wie auch immer: Unsere Nullfünfer können den Ausfall aus meiner Sicht ohne eine Neuverpflichtung kompensieren. Es ist nur traurig, wenn ein Arbeitsverhältnis so endet. Bericht in der AZ: Klick.

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