Leipzig zu schnell für Mainz: 3:1

Haidara haut den Ball an verdutzten Mainzer Abwehrspielern und Torwart Zentner vorbei ins Netz.

Bloß nicht wieder 0:8 gegen Leipzig… und schon nach 16 Minuten stand es 0:1. Elfmeter – weil Barreiro im Strafraum gefoult hatte. Noch mal vier Minuten später gleich das 0:2. Der Mainzer Torwart Robin Zentner hatte Poulsens Heber unterschätzt. Sollte es schon wieder….? Darf doch nicht wahr sein.

Dabei hatte 05-Trainer Achim Beierlorzer eine offensive Aufstellung gewählt, mit vier Stürmern – ganz vorne mit Mateta, dahinter mit dreifacher Unterstützung von Onisiwo, Quaison und Burkardt. Doch kam diese Offensive kaum zum Tragen. Dafür waren unsere in Gold trikotisierten Mainzer zwangsläufig häufiger in der Rückwärtsbewegung. RB machte Druck. 10 Minuten später traf Forsberg nur den Pfosten. Ganz deutlich wurde: Leipzigs Aufbauspiel ist auch ohne Timo Werner sensationell schnell. Zu schnell für Mainz. Zudem fehlte die von Beierlorzer angekündigte Aggressivität seines Teams, die Giftigkeit, Galligkeit.

Ob es im zweiten Durchgang besser lief? Es waren gerade wieder drei Minuten gespielt, da passte Robin Quaison vertikal durch die Mitte auf Mateta, der auf und davon, tunnelte Leipzigs Torwart Gulacsi und stellte mit seinem Tor den Anschluss wieder her. Die Hoffnung auf ein Remis währte freilich nur kurz – RB gelang mitten im Gewühl das 3:1. Haidara konnte unbedrängt vollenden, auch weil Niakhaté über den Ball haute. Da waren unsere Jungs hinten nicht konzentriert.

Leipzig machte weiter Druck – und schien immer zu schnell für unsere Mainzer. Sie konnten nicht annähernd ähnlichen Druck wie die Gastgeber aufbauen. Nur hin und wieder kamen unsere Jungs nach vorne, konnten sich aber nicht durchsetzen. Der Coach wechselte Mitte des zweiten Durchgangs aus: Boëtius für Quaison, Ötztunali für Burkardt. Da wurde das Mainzer Spiel etwas lebhafter, aber nicht zwingender. Hinten ließen sie sich nach wie vor viel zu einfach mit Übersteigern oder Körpertäuschungen aus dem Spiel nehmen.

Robin Zentner bärenstark
Auch wenn er beim 0:2 nicht so glücklich ausgesehen hatte – letztlich war es dem vorausschauenden Spiel des Mainzer Torwarts Robin Zentner zu verdanken, dass Leipzig nicht noch weitere Tore erzielte. Er warf sich in einige Pässe hinein und vielen Bällen noch entgegen. Starke Leistung. Für die letzten Minuten brachte der Trainer dann noch mal den 17-jährigen Paul Nebel für Mateta (kein positionstreuer Wechsel). Aber kurz darauf pfiff Schiri Manuel Gräfe auch ab.

Das Ergebnis fiel dann zum Glück doch nicht wie befürchtet hoch aus! Jetzt gilt es, am Samstag gegen den VfB drei Punkte einzufahren.

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