Mainz 05 will RB Leipzig wehtun

0:13 Tore und im Hinspiel in Leipzig den Tiefpunkt der vergangenen Saison erreicht – sorry, aber darauf muss hingewiesen werden vor dieser Begegnung am Sonntag (15.30 Uhr) gegen RB. Denn das war kein Ausrutscher, sondern symptomatisch für diese Spielzeit. Daran müssen die Verantwortlichen notgedrungen erinnern. „Wenn wir Leipzig nicht wehtun, wird es schwer“, sagte 05-Sportvorstand Rouven Schröder vor diesem Spiel gegen eine Art Übergegner. „Leipzig muss den Atem spüren, muss bei jedem Infight von ekligen Mainzern sprechen.“

„Den Infight suchen und aggressiv sein“, ist Schröders Devise für sein Team. Wenn es sich wie zu Beginn gegen Havelse vom frühen Pressing beeindrucken lässt, dürfte der Käse schon gegessen sein. Selbst früh pressen und nachsetzen, hartnäckig sein, nachsetzen, giftig sein. „Wir haben dazu eine klare Idee“, sagte der Mainzer Coach Achim Beierlorzer. „Wenn der Raum eng ist und dort aggressiv agiert wird, wird es schwer. Und wir wollen es Leipzig schwer machen.“ Kompaktheit sei gefragt. Ob dabei dritter Sechser und/oder Fünferkette – Beierlorzer verrät nichts vor dem Anpfiff (müssen wir sehen, müssen wir abwarten, werden wir dann sehen…). Auf die drei Corona-infizierten Spieler sowie den angeschlagenen Dong Won Ji muss er ohnehin noch verzichten. Insofern mögen wir wieder in die Glaskugel schauen, zumal wir nicht definitiv wissen, wer die Corona-Infizierten sind. Spekulationen verbieten sich.

Leipzig musste zwei wichtige Akteure abgeben – Timo Werner und Patrik Schick. Doch wissen die Mainzer, dass RB immer noch eine geballte Qualität besitzt. Wie also agieren? Gibt es nicht doch Konkreteres zu vermelden? „Wir wollen auch mit unserem Ballbesitz etwas anfangen“, sagte Beierlorzer, und erinnert wie Schröder an das Dortmundspiel der letzten Rückrunde. Der Trainer hat den Gegner schon mal genau studiert, er war auch in Nürnberg beim Pokalspiel.

Gibt es noch mal einen Transfer bei den Nullfünfern, lautete eine Frage an Rouven Schröder, Abgang oder Neuverpflichtung? Er rechnet offenbar damit, sagte aber nichts Konkretes.

Was ist das Saisonziel, wollte die Frankfurter Rundschau wissen. „Besser zu werden, besser zu sein, sowohl individuell als auch als Mannschaft“, sagt der Trainer. „Ehrgeizig sein und bleiben, Konstanz reinbringen, was nicht einfach ist, da wir eine junge Mannschaft haben“, ergänzte Schröder. „Diszipliniert sein, eine gewisse Schärfe haben, mutig sein und junge Leute einbauen“, ergänzte er. „Das sind wir auf einem guten Weg.“

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