Gute Nachrichten aus 05-Land

Die Verträge mit Daniel Brosinski (32) und Stefan Bell (29) verlängert – wenn das keine guten Nachrichten von Mainz 05 sind. Beide Spieler erhalten zwar deutlich geringere Bezüge – hat vor allem mit Corona zu tun –, bleiben als Identifikationsfiguren dem Club aber erst einmal erhalten. Stefan Bells Vertrag wurde um nur ein Jahr verlängert – der Spieler ist ein „Eigengewächs“ des Vereins, ein Stabilisator, wie Sportvorstand Rouven Schröder sagte, auch außerhalb des Platzes. Vor allem auf dem Platz hat indes Daniel Brosinski seine Aufgaben gerade zum Ende der schwierigen Saison deutlich erfüllt. Er war eine wichtige Stütze, ein Antreiber, ein Stabilisator des Mainzer Spiels. Solche Leute lässt man nicht einfach so gehen. Stefan Bell wollte auch nicht, nicht einfach so jetzt das Buch zuklappen. Dafür ist er schon zu lange bei 05, dem Verein zu lange verbunden.

Mit Dimitri Lavalée kommt zur neuen Saison ein weiterer Innenverteidiger nach Mainz, das steht schon länger fest. Der 23 Jahre alte Belgier könnte die Position des nach Brest ausgeliehenen Ronaël Pierre-Gabriel ausfüllen, der an seinem neuen Ort tragischerweise erst einmal verprügelt worden ist. Zudem wurde sein Auto angezündet. Der Spieler war unglücklicherweise in ein Problemviertel der französischen Hafenstadt geraten und dort überfallen worden. Er sei nicht schwerer verletzt, heißt es zum Glück. Wir wünschen ihm an dieser Stelle natürlich alles Gute!

Robin Quaison, der schwedische Stürmer in Diensten des FSV, soll zudem in Mainz bleiben. Das verkündeten jetzt diverse Medien. Der Vertrag des Spielers ist noch bis Mitte 2021 gültig. Lieber wolle man riskieren, den wichtigen Spieler ablösefrei zu verlieren, als ihn jetzt abzugeben, heißt es im Kicker (Klick). Möglicherweise ist diese Diskussion nur der Auftakt für eine längere Verhandlungsrunde, bei der es vor allem um die Höhe des Ablösebetrags geht.

Der traurigen Pflicht halber will ich hier auch noch anfügen, dass unser langjähriges Vorstandsmitglied Peter Arens im Alter von 83 Jahren gestorben ist. Die Mainzer und vor allem die Nullfünfer kennen dieses Urgestein, seine freundliche Art und ausgleichendes Wesen. Da hat der Verein eine ganz wichtige Figur verloren. RiP Peter Arens!

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