Rouven Schröder will Mainz 05 umstrukturieren

Rouven Schröder, Sportvorstand bei Mainz 05, und Achim Beierlorzer,
Trainer des 1. FSV Mainz 05. Schröder machte klar, dass er mit Beierlorzer

in die nächste Saison gehen will. Foto: Alex Grimm/Getty Images

Mainz 05 will aus der vergangenen Saison lernen, die richtigen Schlüsse ziehen, um verändert und gestärkt in die neue Saison zu gehen. Den Klassenerhalt knapp geschafft. Hohe Niederlagen gab es, bisweilen auch hohe Siege, sehr knappe Niederlagen und jede Menge unnötige, leichtfertige Gegentore, keine Konstanz. Der Mainzer Sportvorstand Rouven Schröder will wie sein Trainer Achim… Beierlorzer keine Wiederholung und plant eine Umstrukturierung, aber keinen Kaderumbruch. Beide äußerten sich jetzt vor der erstmals wieder versammelten Presse über ihr Vorhaben und obendrein recht selbstkritisch, von „besser machen“ war die Rede. (Klick).

Schröder nannte Gründe für den Einbruch zu Beginn der vergangenen Saison, die mit sehr viel Euphorie angegangen worden sei. Es kam anders. Frühes Pokal-Aus in Kaiserslautern, Verletzungen von Leistungsträgern, andere entwickelten sich nicht wie erwartet, knappe Niederlagen, dann immer höhere. Immer wieder fehlende Konstanz. Und schon war man drin in der Negativspirale, von der man sich bis zuletzt nicht erholt habe. Es seien viele Kleinigkeiten, an denen man hart arbeiten müsse, sagte Schröder, der von der Mannschaft künftig „mehr Disziplin und weniger Grüppchenbildung“ (Schröder laut Kicker) verlangt. Es wird laut Kicker gar überlegt, einen Mentalcoach oder Sportpsychologen anzustellen (Klick).

Vor allem Rouven Schröder scheint entschlossen, verändert in die 12. Erstligasaison zu gehen. Stefan Bell (28) und Daniel Brosinski (31), zwei langgediente Spieler – Bell ein Mainzer, Brosinski eine Säule im Ligaendspurt –, sollen neue Verträge bekommen. Allerdings leistungsreduzierte. Dies scheint eher die Regel zu werden, da wegen Corona deutlich weniger Geld zur Verfügung steht. Unterschrieben ist noch nichts. Auch was eventuelle Neuzugänge angeht – Schröder hat aber bereits einige im Blick, wie er gegenüber SWR-Sport sagte. Transfers seien jedoch ohne teure Abgänge nicht möglich. „Wir werden nicht aktiv sein können, wenn wir nicht selbst verkaufen.“ Quaison ist offenbar ein Kandidat, Mateta ebenso. „In der Auswahl der Spieler werden wir genauer hinschauen.“ Da werde auch mal ein älterer Neuzugang dabei sein. „Und in der Laufleistung müssen wir uns verbessern.“

Ansonsten lohnt es sich, mal in das nachstehende Video-Interview reinzuschauen, das der SWR-Sport am Sonntag mit Rouven Schröder geführt hat.

 

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