Mainz 05 kann die Saison überstehen und will den Fußball verändern

Zu einer virtuellen Informations-Veranstaltung hatte der Verein seine Mitglieder eingeladen, und heraus kam dabei, dass die gemeinsamen Anstrengungen von Clubführung und Spielern – die auf Geld verzichten – den Verein mindestens bis Ende der Saison existenziell retten können. 10 Millionen Euro hat der Verein zusammengekratzt mit diesen eigenen Anstrengungen. Das Geld werden die Spieler möglicherweise zurückbekommen, wenn die Fußball-Geschäfte wieder besser laufen.

Apropos: Vorstandsvorsitzender Stefan Hofmann will nach der Krise einen anderen Fußball, einen, dem es nicht mehr nur immer um „höher, schneller, weiter“ geht. „Mehr Bodenhaftung, mehr Solidarität und mehr Nachhaltigkeit“, hieß es, wobei die Verantwortlichen kaum konkreter wurden. Aber auch kaum konkreter werden können, da hier alle anderen Vereine und vor allem die DFL mitspielen muss – wobei das Echo dort ganz ähnlich klingt, doch warten wir mal ab, wenn alles wieder halbwegs normal läuft, ob dieses Thema dann noch up to date bleibt.

Wie es um Mainz 05 sonst noch so bestellt ist, wenn wenigstens die TV-Gelder fließen und was passiert, falls der Club absteigt oder das gesamte Jahr über keine Zuschauer mehr ins Stadion dürfen, hat dieser Kicker-Bericht ganz gut zusammengefasst: Klick.

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