Das 0:1 aus dem Hinspiel vergessen lassen

Schwierig einzuschätzen ist unser nächster Gegner, der VfL Wolfsburg. Insgesamt spielt das Team aus der Autostadt stabiler als in der Vorsaison, musste dennoch auch mal eher überraschend einige Niederlagen einstecken. Bei unseren Mainzern könnte Verteidiger St. Juste ausfallen. Angeschlagen waren zuletzt auch Quaison und Bruma. Der Einsatz der beiden ist jedoch laut Trainer Achim Beierlorzer nicht gefährdet. Ansonsten hoffen alle, dass St. Juste bis Sonntag, 18 Uhr, wieder fit wird.

Doch auch dann wird der Coach eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen, wie er sagte, dann rutsche einer derjenigen, der zuletzt nicht spielte, wieder rein, so zum Beispiel Pierre-Gabriel oder Fernandes. Da zeigte sich der Trainer gelassen. Ob er mit einer Dreier- oder Viererkette spielen lassen wird, ließ er offen, das sei letztlich auch davon abhängig, wer ihm am Sonntag zur Verfügung stehe.

Fastnacht hin oder her – das Team soll ähnlich spielen wie zuletzt gegen Schalke und Hertha. Dass einige seiner Leistungsträger dabei mehr Zeit auf der Bank verbringen, so zum Beispiel Boëtius, Mateta, Aarón und Kunde, sieht Beierlorzer eher unkritisch. Auch deren Zeit werde wiederkommen. Hier gehe es nicht um einzelne, sondern um die Mannschaft, und  dass sich jeder für den anderen einsetzen müsse. Ein klares Prinzip, das den Fokus derer, die als teure Neuzugänge derzeit nicht spielen, enorm schärfen sollte. Aktuell hat es den Nullfünfern eher genutzt, das Mannschaftsgefüge stabilisiert. Schon deshalb dürfte der Trainer an diesem Prinzip festhalten.

Erst während der Woche hatte Beierlorzer das Ziel ausgegeben, jetzt eine Art kleine Serie starten zu wollen. Und tritt das Team beim VfL auf wie in Berlin und gegen Schalke, wird es etwas holen. Die nächsten Gegner sind dann Paderborn, Düsseldorf und Köln. Vermeintlich einfacher, aber sie alle kämpfen gegen den Abstieg und könnten dafür enorme Kräfte freisetzen. Gegen Wolfsburg rechne ich mir was aus, auch wenn die Begegnung in der Hinrunde für uns 0:1 verloren ging. Der VfL hat erst am Donnerstag in der Euro League gegen Malmö viel investieren müssen. Das ist schon die Chance für den FSV, was mitzunehmen.

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