Fundamentale Änderungen

Ein gutes Gefühl, ohne Gegentor diesen Spieltag abgeschlossen und eine Mannschaft erlebt zu haben, die defensiv sicher stand, einen Plan hatte, gut organisiert war und so bewies, dass sie eindeutig bundesligatauglich ist. Es war, wie Kym-R-ling schon sagte, mit Schalke zwar keine Übermannschaft angereist, immerhin jedoch der aktuell Tabellensechste, der ohne den Ex Mainzer Suat Serdar zumindest nicht besser oder schlechter war als das eigene Team. Diese Einsicht, verbunden mit dem Glück, in der Nachspielzeit nicht noch einen Kopfballtreffer gefangen zu haben (Leverkusen ließ grüßen), dokumentiert die Stärke unserer Nullfünfer, umreißt das Potenzial, und nährt die Hoffnung, dass noch mehr drin ist, als die derzeitige Tabellenposition besagt.

Der Mainzer Trainer Achim Beierlorzer konnte durch einige wenige Umstellungen, die letztlich doch fundamental waren, .die Defensive stabilisieren. Dass er dabei auch auf Nachwuchs aus den eigenen Reihen setzen kann, unterstreicht außerdem die gute Arbeit im Verein: Zentner, Baku und Barreiro sind in den letzten beiden Spielen Säulen der Mannschaft gewesen. Hinzu kommt die sehr gute Defensivarbeit von St. Juste und Neuzugang Bruma. Neben dem Niakhaté noch mal aufzublühen scheint. Auch Latza agierte auffälliger, während Ötztunali immer wieder die Offensive in Gang bringt und Quaison mit Bällen füttert. Alles sieht so aus, wie der Coach es wünschte: Man arbeitet füreinander. So kann es ruhig weitergehen.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Zur Werkzeugleiste springen