Mit Mateta zu Werder Bremen

Das 0:4 gegen Dortmund ist noch nicht richtig verarbeitet, da geht es an diesem Dienstag zum nächsten Gegner nach Bremen. Werder muss ebenfalls noch die schwere 1:6-Niederlage bei den Bayern verkraften und steht nur einen Punkt von unseren Mainzern entfernt. Das wird ein Kampf um einen besseren Tabellenrang, eine bessere Ausgangsposition für die Zeit nach der Winterpause. Was können wir dafür tun?

„Wir müssen Intensität auf den Platz bringen“, sagte 05-Trainer Achim Beierlorzer bei der Pressekonferenz vor der nächsten Begegnung (siehe oben). Das sei schon anspruchsvoll angesichts des kräfteraubenden Spiels vom vergangenen Samstag, aber dieser Umstand gelte auch für Bremen. „Wir brauchen noch ein paar Punkte.“ Der nächste Gegner ist sehr flexibel in seinem Spielsystem, stellte Beierlorzer fest. „Wir wollen sie früh anlaufen und unangenehm sein“, sagte der Coach. „Das Wichtigste ist, dass wir selbstbewusst in dieses Spiel gehen und mutig in Bremen auftreten. Mit dem „mutig sein“ hatte es zuletzt nicht so geklappt, und das 0:4 gegen den BVB dürfte das Selbstbewusstsein auch nicht gerade befördert haben. Da hat der Trainer noch was zu tun.

Jeremiah St. Juste darf wegen seiner fünften gelben Karte nicht mit (jetzt erst war es die fünfte, nicht schon ein Spiel zuvor, wie von mir fälschlich geschrieben…) in die Hansestadt. Für ihn werden entweder Hack oder Gürleyen einspringen. Kein leichte Aufgabe. Nicht unwahrscheinlich ist es laut Trainer, dass J-P Mateta wieder vorne als Spitze auflaufen wird, wenn auch keine 90 Minuten, dafür reiche es noch nicht.

Sportdirektor Rouven Schröder kennt die Bremer, er hat länger dort gearbeitet. „Uns erwartet ein unglaubliches Publikum, da muss es keinen überraschen, wenn es richtig brennt. Da treffen zwei Mannschaften aufeinander, die in kurzer Zeit was wegstecken mussten“, sagte er. Bremen habe aber auch viele Verletzungssorgen. „Für uns als Auswärtsteam gibt es absolut die Möglichkeit, auch zu gewinnen.“ Und Trainer Achim Beierlorzer rechnet mit einem einem intensiven Spiel, denn Bremen habe nach den jüngsten Niederlagen den Abstiegskampf ausgerufen.

Bremens Trainer Florian Kohfeldt will im Heimspiel gegen Mainz weiter intensiv gegen den Ball spielen lassen. Werder muss in diesem Jahr noch gegen Mainz und Köln – ein vermeintlich leichtes Restprogramm.

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