Gegen Hoffenheim will Trainer Beierlorzer einfach nur gewinnen

Alles ganz anders? Diesen Leitspruch gab der neue Mainzer Trainer Achim Beierlorzer für sein erstes Punktspiel in Hoffenheim schon mal nicht aus. Einen kompletten Umbruch in der Mainzer Mannschaft will er ja nicht, wohl aber eine Art Neuanfang. Und schon deshalb legten sich alle seine neuen Spieler ins Zeug, da muss man sich ja ins Schaufenster stellen. Den Gegner hatte der Trainer in dieser Spielzeit noch für seinen alten Klub Köln im Fokus. Da sind die Eindrücke und Kenntnisse noch frisch. Köln verlor wegen eines Elfmeters erst in der Nachspielzeit, entschieden durch den VAR, was dem Trainer noch heute wehtut, wie er bekannte. Wie wird das für unsere Nullfünfer am kommenden Sonntag (18 Uhr)?

Eine aktive Spielweise mit aggressivem Zweikampf und schnellem Spiel nach vorne – so will der neue Mann sein Team am Sonntag gegen Hoffenheim sehen. Und so kenne man auch Mainz 05, sagte Beierlorzer in der Pressekonferenz zum Spiel. Für seine Spieler hatte er vor allem Lob. Wer bislang im Kader gestanden habe, stehe zu Recht da. Was er mit Mainz gegen Köln besser machen wolle, fragte der Mann von der Zeitung mit den großen Buchstaben. „Gewinnen“, antwortete Beierlorzer knapp. Gefühlt sei die TSG nicht zu schlagen derzeit, aber rein statistisch müsse eine Serie von fünf Spielen auch mal zu Ende gehen. „Die Elf, die beginnen werden, werden alles daran setzen, dieses Spiel zu gewinnen. Wichtig ist doch, dass wir diesen Fight einfach annehmen.“ Und auch einmal selbst Frustrationen setzen, anstatt diese nur hinzunehmen.

Mit seinem Vorgänger Sandro Schwarz hat sich der neue Mann schon kurzgeschlossen und bezeichnete das Gespräch als „außerordentlich gut“. Die negativen Reaktionen im Netz lassen ihn kalt, sagt der gebürtige Franke, auch deshalb, weil er weder auf Facebook, Twitter noch auf Instagram sei. „Er ist sehr, sehr positiv angekommen“, sagte Sportvorstand Rouven Schröder, der schon zur Vorstellung des neuen Trainers gesagt hatte, dass er sich seine Entscheidung nicht kaputtreden lasse. Damit hat Schröder sein eigenes Schicksal auch eng an das des neuen Trainers geknüpft. Er muss wirklich überzeugt sein vom Neuen.

Klick rein in die Mainzer Pressekonferenz!

Man schaue einfach mal nur auf das Spiel vom Freitag, Dortmund gegen den Tabellenletzten Paderborn. Wie mutig und selbstbewusst die Gäste da aufgetreten sind. Genau so müssen wir das auch machen. Mutig, beherzt, laufstark, aggressiv. Dann klappt das!

Und das sagte Hoffenheims Trainer Alfred Schreuder zum bevorstehenden Spiel gegen Mainz.

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