Kicker: Druck vom Aufsichtsrat für Schröder

Rouven Schröder. Foto: RONNY HARTMANN/AFP via Getty Images

Das Fachmagazin Kicker berichtet, 05-Sportvorstand Rouven Schröder habe nach dem 2:3 gegen Union Berlin vor allem seitens des Aufsichtsrats unter Druck gestanden. Das soll dazu geführt haben, dass Schröder in der Trainerfrage erst aktiv geworden ist. Die Frage muss anschließen, ob der 44-Jährige dann aus eigenem Antrieb überhaupt zur Trennung von Sandro Schwarz bereit gewesen wäre. Was uns als Fans beunruhigen sollte, ist jedoch ein anderer Aspekt hierbei.

Schröder war laut Kicker bereits im vorigen Jahr vom Aufsichtsrat in der Trainerfrage kritisiert worden. Dies soll letztlich dazu geführt haben, dass Schröder mit einem Angebot aus Mönchengladbach geliebäugelt haben soll. Sandro Schwarz soll Schröder dann zum Bleiben bewogen haben. Der Kicker spekuliert weiter: Schwarz ist ja jetzt weg – was hält Schröder also noch bei 05, wenn er weiterhin Druck aus dem Aufsichtsrat bekommt?

Das Fachmagazin will zudem wissen, dass Heiko Herrlich der heißeste Kandidat auf die Nachfolge von Sandro Schwarz ist. Schröder und Herrlich kennen sich aus gemeinsamen Zeiten in Bochum.

Den Kandidaten will ich jetzt mal nicht weiter thematisieren, warten wir einfach ab, wer es am Ende wird. Aber mich stört hier eine Sache gewaltig: Eine solche Diskussion kommt gerade zur Unzeit. Es geht jetzt um Geschlossenheit im Verein, voranzukommen mit einem neuen Trainer, die Fans wieder hinter sich zu kriegen. Wenn der Aufsichtsrat nun Druck machen sollte – auch wenn wir nicht wissen, ob das so zutrifft – dann könnte er die Probleme hier verschärfen. Alles andere als klug. Ich hoffe, hier geht es nicht wieder um irgendwelche Machtspiele. Das ist bei Mainz 05 fehl am Platz!

Das Gremium sollte es sich wahrlich gut überlegen, was es jetzt tut. Sonst fliegt dem Verein am Ende noch mehr um die Ohren, als es ihm lieb sein kann.
Link zum Kickerartikel.

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