Nicht unter RB-Leipzigs D-Zug geraten

6: 1 im Pokal gegen die bislang in der Bundesliga ungeschlagenen Wolfsburger, überzeugender Rundum-Auftritt mit Hochgeschwindigkeits-Fußball – und gegen dieses Team müssen unsere Nullfünfer an diesem Samstag (15.30 Uhr) antreten, direkt bei RB Leipzig. Kann da das gute Ergebnis aus dem Heimspiel gegen Köln beflügeln? Oder welche Taktik muss Trainer Sandro Schwarz aufrufen, um sein Team in eine gute Position zu bringen?

Schwarz und Schröder in der Pressekonferenz in Mainz

Das Pokalergebnis fließe natürlich mit in die Analyse ein, sagte der Trainer in der Pressekonferenz vor dem Spiel. Dies zeige aber vor allem, welches enorme Potenzial der Gegner habe, so Schwarz. Mit sehr viel Zug zum Tor schön herausgespielte Treffer erzielt. „Wenn du ihnen Räume gibst, können sie das gnadenlos ausnutzen .“ Das heiße für sein Team, besonders kompakt zu stehen. Das bedeute auch, dass es einerseits keinen offenen Schlagabtausch geben werde, andererseits aber auch nicht, dass sein Team ausschließlich im Verteidigungsmodus spielen werde. Es gelte schon, selbst Zug zum Tor und Tiefenläufe zu entwickeln, immer wieder Umschaltmomente zu nutzen, Bälle zu erobern, Überzahl herzustellen.

Nach dem 3:1 gegen Köln spielten seine Jungs im Training schon befreiter auf, und Robin Quaison, der Schütze zum 2:1, sei ein solcher Hammer-Treffer in einer der Übungsstunden erneut gelungen, wenn diesmal auch aus etwas kürzer Distanz. Es bleibe aber so, dass die Mannschaft für Wettkampfspiele noch einmal 10 Prozent draufpacken müsse, sagte der Trainer. Darum gehe es immer wieder.

RB-Trainer Julian Nagelsmann stellt sich den Fragen zum Spiel gegen Mainz.

Im letzten Spiel bei RB Leipzig – das war im Dezember 2018 – verloren unsere Mainzer mit 1:4, kassierten mehrere Tore innerhalb relativ kurzer Zeit. Onisiwo traf als Einziger für seine Farben. Das sollte dem Team eine Mahnung sein. Das Pokalspiel von Wolfsburg ebenso. Denn wenn der RB-D-Zug erst einmal Fahrt aufgenommen hat, kann das leicht in einem hohen Ergebnis enden. Dann sollte unser Team nicht erneut auseinanderfallen.

Alexander Hack wird den gesperrten Moussa Niakhaté ersetzen (ich hoffe inständig, dass er nicht zu leichtsinnig spielt…), doch ist die weitere Aufstellung erst mal offen, vor allem, mit wie vielen Stürmern Schwarz auflaufen lassen möchte. Sein Gegenüber Julian Nagelsmann klagt zwar auch über einige Verletzte (u.a. Willi Orban), kann dennoch mit Topleuten aus dem Vollen schöpfen. Und übrigens: Der einzige, der in der Pressekonferenz der Leipziger zwei Fragen zu Mainz 05 gestellt hat, war Ex-Spieler Guido Schäfer, der sich dabei auch als einzigen (Ex)-Alkoholiker unter ehemaligen Nullfünfern bezeichnete… Nachstehend in den Videos.

Und dann noch dies in eigener Sache: Die Leipziger Volkszeitung, für die Guido Schäfer arbeitet, hat mich zum Spiel befragt: Hier der Link: Klick.

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