Hoffnung auf Mateta

Das macht er am liebsten: sich über einen Treffer freuen. Jean-Philippe
Mateta von Mainz 05. Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Der langzeitverletzte Philipp Mwene hat dieser Tage seine erste Trainingseinheit absolviert. Zusammen mit Aaron und Gabriel, die sich ebenfalls verletzt hatten. Das ist schon mal eine gute Nachricht für die Mainzer, die ohnehin auf die verletzten Stefan Bell, Dong-Won Ji und Jean-Philippe Mateta verzichten müssen. Das Fachmagazin Kicker (Link) hat zu Mateta jetzt mal bei 05-Trainer Sandro Schwarz nachgefragt. Der Coach äußerte sich vorsichtig, ließ aber die Hoffnung durchblicken, dass Mateta noch in diesem Jahr zurückkehren könnte.

Das wäre dann doch etwas ungewöhnlich angesichts eines eingerissenen Meniskus‘. Wahrscheinlich bestand der Einriss nicht gerade an der sensibelsten Stelle des Kniegelenks. Normalerweise ist der Heilungsverlauf einer solchen Verletzung kaum vorherzusagen, vor allem nicht, ob der Verletzte völlig beschwerdefrei sein wird. Nichterkannte Gelenkverletzungen können schnell zu einer Arthrose führen. Dann ist so ziemlich Schluss mit dem Sport.

Obwohl die Medizin in den letzten Jahren beim Neu-Aufbau und der Regeneration von Knorpel ziemliche Fortschritte gemacht hat. Darauf kann dann Dong-Won Ji hoffen, weil er sich im linken Kniegelenk einen schweren Knorpelschaden nach einem Testspiel gegen die Sportfreunde Eisbachtal zugezogen hatte. Der Dritte im Bunde, Stefan Bell, muss ein gutes Heilfleisch haben, wenn er früh zurückkehren will, da er sich gleich mehrere Bänder eines Sprunggelenks gerissen hat. Wann die Verletzten jeweils zurückkehren, kann im Moment gar nicht vorhergesagt werden. Schließlich geht einer Rückkehr immer auch eine Reha mit Aufbautraining voraus. Dabei werden die Profis aber von erfahrenen Therapeuten angeleitet, damit sie Stück für Stück und nicht zu früh zurück aufs Spielfeld kommen.

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