Schonungslose Kritik

Kein Teamgeist, kein Akteur, der das Spiel gestaltet, hinten löchrig, vorne ohne Plan und die meisten der Neuzugänge fallen nicht besonders auf. Aua. Eine vernichtende Kritik des ehemaligen 05-Spielers Fabrizio Hayer. Wo er das gesagt hat? Geschrieben in der Zeitung mit den großen Buchstaben wurde es. In Hayers Namen. Dort hat der Ex-Nullfünfer eine Kolumne, die mir heute eher zufällig in die Hände fiel.

So ganz kann ich Hayers Kritik nicht entkräften. Sie ist einerseits direkt, schonungslos und ein Stück überzogen, da die Neuzugänge noch gar nicht integriert sein können. Andererseits ist was dran, wenn er schreibt: Fernandes laufe eigentlich nur mit – wie fast jeder der Neuen. Müller, Baku und Latza spielten derzeit unter ihren Möglichkeiten. Und keiner ziehe die Dinge mal an sich. Außer einem: Ádám Szalai. Zumindest zeige der Mann eine andere Mentalität. Was er letztlich aber auch noch beweisen muss.

Sandro Schwarz würde bei jedem anderen Club schon wackeln, schreibt Hayer weiter. Aber auch, dass es Schwarz schon zweimal mit jeweils beeindruckendem Endspurt gelungen ist, den Verein in der Liga zu halten.

So ist es. Leider kann Sandro Schwarz derzeit an allen Missständen kaum arbeiten – die meisten seiner Jungs sind für ihre Länder im Einsatz. Hoffen wir mal, dass sich nicht noch einer verletzt. Und dass Sandro Zeit hat, diese Missstände anzugehen. Es wird höchste Zeit.

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