zu wenig Kampfgeist auf dem Betzenberg

Allein Robin Quaison hätte in den ersten 20 Minuten viermal treffen können. Der Klassenunterschied zwischen dem Kaiserslautern und den 05ern war in der ersten Halbzeit überdeutlich. Aber kein Ball ging ins Netz. Mir kam es so vor, als ob sich die 05er zu sehr in ihrer technischen Überlegenheit sonnten und darauf vertrauten, dass schon mal ein Tor gelingen würde. Klar, Geduld ist wichtig. Aber es muss auch Druck entwickelt werden, damit was passiert.

Das Tor sollte dann auf der anderen Seite fallen, nach einer zweifelhaften Elfmeterentscheidung. Florian Müller war dran, aber zu unserem Entsetzen trudelte der Ball über die Linie. Eine knappe halbe Stunde war danach noch Zeit. Aber in den Reihen unserer Dunkelgrün gekleideten 05er war kein rechtes Aufbäumen zu spüren, kein Kampfgeist, der gerne als Teil unserer sogenannten Vereins-DNA genannt wird. Es blieb die Hoffnung auf die Einwechslungen. Aber weder Maxim noch Jonathan Burkardt konnten für mehr Druck sorgen. Der FCK stellte sich hinten rein, und das Spiel der 05er wirkte zunehmend zerfahren. Mit einem Konter zum 2:0 in der Nachspielzeit war die Pleite dann perfekt.

Für einige Diskussionen dürfte noch das Verhalten einiger Fans sorgen, die zum Spielbeginn und auch danach immer wieder Bengalos zündeten. Dass nach dem 2:0 auch Pyro-Fackeln aufs Feld geworfen wurden, fügte der schmerzlichen Niederlage noch die Peinlichkeit hinzu, als schlechte Verlierer dazustehen. Schon wieder raus aus dem Pokal – hoffen wir auf einen besseren Start in die Liga.

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