St. Juste wird Nullfünfer

Aus einem Gerücht wurde Wahrheit. Und die liest sich ganz offiziell so:

Der 1. FSV Mainz 05 hat Jeremiah St. Juste von Feyenoord Rotterdam verpflichtet. Der 22- jährige Innenverteidiger hat am Bruchweg einen Vierjahresvertrag bis 2023 unterschrieben. St. Juste gehörte zum Stammpersonal des niederländischen Europa-League-Teilnehmers und hat in der vergangenen Saison 26 Pflichtspiele (3 Tore, 3 Assists) für Feyenoord absolviert. Insgesamt ist der 1,84 m große Defensivspezialist in seiner Karriere bereits in über 100 Spielen der Eredivisie für Feyenoord und seinen Ausbildungsverein SC Heerenveen aufgelaufen und hat in der Europa League und der Champions League Erfahrungen auf dem internationalen Parkett sammeln können. St. Juste hat dazu seit der U18 alle U-Nationalteams der Niederlande durchlaufen. Über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.

„Jeremiah St. Juste ist ein sehr dynamischer Innenverteidiger mit hoher Grundgeschwindigkeit und einer intelligenten Spieleröffnung. Er ist aufgrund seiner guten Technik ebenfalls flexibel in der Defensive einsetzbar – bei Feyenoord hat er zuletzt bewiesen, dass er als etatmäßiger Innenverteidiger auch auf der defensiven Außenbahn Top- Leistungen erbringen kann. Seine enorme Sprungkraft macht ihn bei Standards darüber hinaus torgefährlich“, sagt 05-Sportvorstand Rouven Schröder.

Sandro Schwarz, Cheftrainer der 05er, ergänzt: „Wir haben mit Jeremiah St. Juste einen robusten, aber gleichzeitig immens schnellen Innenverteidiger mit hoher Spielintelligenz dazugewonnen. Für sein junges Alter hat er schon eine Menge Erfahrungen auf nationaler und internationaler Ebene gesammelt. Dazu ist Jeremiah mit seinem positiven, aufgeschlossenen Charakter auch abseits des Platzes ein absoluter Zugewinn für uns.“

„Mainz 05 ist für mich ein großer Klub mit fantastischen Fans. In meinem Alter für einen Verein wie den FSV in der Bundesliga spielen zu dürfen, ist eine großartige Gelegenheit. Ich kann es kaum erwarten, mit den Jungs zu trainieren und in der OPEL ARENA aufzulaufen. In der vergangenen Saison war ich gegen Leipzig im Stadion, die Atmosphäre war beeindruckend. Jean-Paul Boëtius hat mir viel erzählt über Mainz. Wir sind ähnliche Typen, er fühlt sich hier sehr wohl, insofern habe ich keine Zweifel, ebenfalls am richtigen Ort zu sein. Ich bin sehr glücklich“, sagt Jeremiah St. Juste.

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