Der FSV lebt

Welch ein irres Spiel. Dachte ich nach den ersten 15 Minuten noch, dass Freiburg unsere hasenfüßige Elf im Handstreich vom Feld fegen wird – kein Zugriff, kein (versprochenes) Zweikampfgift –, ebnete uns plötzlich ein Fehler des gegnerischen Torwarts den Weg zu einem 5:0, das ich in dieser Form sehr selten in der Mainzer Arena gesehen habe.

Die für mich besten Spieler heute: Allen weit voran Boëtius, dann Flo Müller und Mateta. Der Holländer trieb das Team an, nachdem er Torwart Schwolows Fehler eiskalt ausgenutzt und den Ball aus 30 Metern volley ins Gehäuse gezirkelt hatte. Müller parierte mehrfach unglaublich, verhinderte todsichere Chancen. Und Mateta traf mal wieder – sogar dreimal. Absolut sehenswert. Dazu Onisiwo ebenso eiskalt kurz nach seiner Einwechslung. Das war diesmal ungeheuer effektiv.

Dass Kapitän Bell nicht mal auf der Bank saß, Brosinski nicht in der Startelf und stattdessen Oldie Nico Bungert auflief (Schwarz: „eine rein sportlich Entscheidung“), der in höchster Not eine Mördergrätsche auspackte, kam noch dazu. Trainer Sandro Schwarz hatte es mal gänzlich anders versucht, auch mit seiner Umstellung auf zwei Sechser nach etwa 20 Minuten. Insofern ist dieser Sieg auch ein Sieg des Trainers, ganz wesentlich.

Ich muss das erst mal sacken lassen. Und ergänze meine Analyse noch ausführlicher. Vielleicht kann ich auch endlich die Kommentarfunktion reparieren. Alles Mögliche bereits versucht, an- und abgeschaltet, nur irgendwo fehlen die Rechte.

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