Game of drones

Mit einer Diskussion über die spionierende Bremer Drohne beim Training der TSG Hoffenheim eröffnete die Journalistenrunde vor dem letzten Spiel des Jahres gegen das Team aus dem Kraichgau. Er habe anstelle einer Drohne Colt Sievers mit seinem Raketenrucksack zur TSG geschickt, um dort zu spionieren, meinte ein gut aufgelegter Trainer Sandro Schwarz. Und wie schon gegen Leipzig und Frankfurt warnte er vor dem Umschaltspiel des nächsten Gegners. Die Begegnung beginnt am Sonntag um 18 Uhr.

Nach den beiden letzten schweren Spielen werde die Belastung ein wenig reduziert, sagte Schwarz. Wie fit alle sind, müsse beim Abschlusstraining bewertet werden. Ridle Baku sei für die Startelf eine Option. Am Sonntag werde es wichtig, aus den Fehlern in den Spielen gegen Leipzig, aber auch gegen Frankfurt zu lernen, auch wenn vieles sehr gut war gegen die SGE. Das sei phasenweise das Beste gewesen, was er in seiner Zeit bei den Profis gesehen habe, sagte Schwarz, vor allem der Zug zum Tor. „Das sind alles Dinge, die wir am Sonntag auch brauchen.“ Jetzt gelte es ein letztes Mail in diesem Jahr, alles noch einmal rauszufeuern, was die Mannschaft bislang ausgezeichnet hat. Für die Motivation des Teams helfe das Wissen, in dieser Hinrunde schon sehr viel gut und richtig gemacht zu haben.

Die Drohnenfrage ging dann noch einmal weiter an Sportvorstand Rouven Schröder, wie er das denn beurteile, ob ein Training wirklich so viele Erkenntnisse liefere, dass die Arbeit mit unlauteren Mitteln etwas bringe. „Wenn das wirklich was brächte, würden wir alle Drohnen hinschicken“, sagte Schröder über seinen Berufsstand. Es könne immer wieder mal situativ vorkommen, dass man einen Scout zum nächste Gegner schicke, sagte Schwarz. Dabei könne es aber auch geschehen, dass man zu viel interpretiere oder der gegnerische Trainer eine Lunte lege.

Wie auch immer: Geht’s naus und spuits Fußball. Fit sind eigentlich alle bis auf Florian Müller, Berggreen und Adler. Und niemand will, dass dieses letzte Spiel verläuft wie jenes in der Vorsaison, als man auf der Zielgeraden gegen die TSG noch verlor. Mein Tipp: Wir gewinnen diesmal, nehmen den Schwung aus dem letzten Spiel mit. 2:1 für Mainz.

Und hier der Link zur Pressekonferenz. Klick.

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