Sonderlob für Quaison

Der „Kicker“ kürte ihn mit der Note 1,5 zum Spieler des Spiels und Mann des Tages – Robin Quaison hat gegen Eintracht Frankfurt seine ganze Klasse als Torjäger bewiesen. Die Stellungsfehler des Gegners hat er bei seinen beiden Toren nicht nur eiskalt ausgenutzt, sondern hatte schon durch seine Laufwege vorgegeben, wo und wie genau er den Ball haben will. Das sah nach blindem Verständnis mit Mateta und Boëtius aus, nach erfolgreichem Ergebnis intensiven Trainings.

Der tollen Leistung ging aber auch eine klare Ansage von Sportvorstand Rouven Schröder und Trainer Sandro Schwarz voraus. Er solle seine Torquote erhöhen, forderten beide von dem 25 Jahre alten Schweden, der sehr schnell, technisch versiert und zweikampfstark ist sowie Situationen gut vorwegnehmen kann. Der Ansage der Verantwortlichen war offenbar eine Verärgerung über das Spiel in Leipzig vorausgegangen. Da war von Quaison nicht viel zu sehen gewesen. Am Mittwoch hätte er sogar noch mehr als die zwei erzielten Buden machen können.

Wenn er diese Form kontinuierlich liefern kann, dann wird der Mann vermutlich nicht mehr lange bei uns bleiben. Er hat uns in der Vorsaison schon sehr geholfen, doch ist er gerade jetzt höchst wertvoll für uns.

Wie das aus meiner Sicht auch für Sandro Schwarz gilt. Sportvorstand Rouven Schröder hat der Verein gerade den Vertrag bis 2022 verlängert. Wäre mal an der Zeit, das auch für Sandro Schwarz anzugehen – sein Vertrag geht noch bis 2020. Denn dessen Entwicklung als Trainer ist nicht weniger bemerkenswert.

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