05er Fan-Blog
Insgeheim hatten wir ja damit gerechnet: Malik Fathi kehrt zum 1. FSV Mainz 05 zurück. Ich greife mal auf die Original-Pressemitteilung zurück, denn ich bin spät dran mit der Meldung.
Der bereits in der vergangenen
Rückrunde vom russischen Spitzenklub Spartak Moskau ausgeliehene Linksverteidiger
wird vom Bundesligisten für ein weiteres Jahr bis Juni 2011 ausgeliehen, darüber hinaus
verfügen die 05er über eine Kaufoption für den Spieler. Darauf haben sich die Klubs kurz
vor Ende der Transferperiode am Dienstagabend geeinigt.
„Wir sind sehr froh, dass der Transfer geklappt hat. Malik Fathi hat sich im vergangenen halben Jahr bei uns einen großen Stellenwert als Verteidiger, aber auch als wichtiges Mitglied der Gruppe erarbeitet. Er wird unseren Kader noch einmal verstärken“, sagt Christian Heidel, Manager des 1. FSV Mainz 05, der das Transferfenster bis zum Schluss ausreizte. „Wir haben immer gesagt, dass wir diesen Transfer nur im Rahmen unserer wirtschaftlichen Möglichkeiten tätigen können. Die Zustimmung von Spartak Moskau kam buchstäblich in letzter Minute.“ Der gebürtige Berliner freut sich über seine Rückkehr nach Mainz: „Die sportliche Perspektive der Mannschaft stimmt und ich habe mich im Verein und in der Stadt ausgesprochen wohlgefühlt, deshalb wollte ich unbedingt nach Mainz zurück“, sagt Fathi.
Original-Pressemitteilung:
Mainz 05 leiht Marcel Risse von Bayer 04 Leverkusen aus
Der 1. FSV Mainz 05 leiht mit sofortiger Wirkung Marcel Risse vom Ligakonkurrenten
Bayer 04 Leverkusen aus. Der 20-jährige Flügelspieler wird am Mittwoch nach der
sportärztlichen Untersuchung in Mainz einen Vertrag bis Juni 2011 unterschreiben. Die
05er verfügen darüber hinaus über eine Kaufoption für Risse bis 2014.
Rasmussen ist ein Name aus dem Dänischen, den es dort so oft gibt wie bei uns Müller oder Schmidt. Daher die Überschrift. Über den jungen Mann Morten Rasmussen, 25 Jahre alt, in Kopenhagen geboren und dänischer Nationalspieler, gibt’s erst mal nur so viel zu sagen, dass er von Celtic Glasgow kommt und von dort wegen eines Überhangs an Stürmern an die Nullfünfer ausgeliehen wurde. Zunächst für ein Jahr mit anschließender Kaufoption.
Was sagt man nun über einen, den man nicht kennt und der anderswo erstmal an einen anderen Verein abgegeben worden ist? Tja, die Fans schüren ihre Hoffnung auf einen neuen Bancé, kopfballstark und ein Brecher von einem Mann. Mehr über ihn und die Hintergründe zum Wechsel ist hier zu lesen.
Das ist schon eine kleine Überraschung: Zum einen deshalb, weil der junge Mann, gerade mal 24 Jahre alt, zuletzt gar nicht mehr so häufig ins Tor getroffen hat, zum anderen deshalb, weil Vereine mit eher nach Geld klingendem Namen (als Mainz 05) mit ihm in Verbindung gebracht wurden. Sami Allagui (sprich Alaaaaaaaagwi) ist nach Marco Caligiuri der zweite Spieler, der vom Zweitligisten Spvgg. Greuther Fürth kommt.
Der 24-jährige Angreifer erhält einen Dreijahresvertrag bis Juni 2013 mit einjähriger Option. Über die Ablösemodalitäten vereinbarten beide Klubs das übliche Stillschweigen – allerdings nennen Bild und Mainzer Allgemeine eine Ablöse von einer Million Euro.
Die Pressestelle der 05er hat vorformuliert: Der in Düsseldorf geborene Deutsch-Tunesier hat in den vergangenen drei Spielzeiten für den FC Carl Zeiss Jena (2007/08) und die SpVgg Greuther Fürth (2008-2010) in 81 Spielen der Zweiten Bundesliga 30 Tore erzielt und darüber hinaus 18 Tore unmittelbar vorbereitet.
Der junge Mann ist 24 Jahre alt, kommt aus Österreich, ist Linksverteidiger und spielte zuletzt für den VfL Bochum. Welche Summe 05 für den neuen Mann, der sich dank einer Ausstiegsklausel vom Ruhrpottklub loseisen konnte, auf den Tisch blättern musste, darüber schweigen die Verantwortlichen wieder mal. Fuchs soll die Lücke schließen, die mit dem Weggang von Malik Fatih (Spartak Moskau) entstanden ist. Der Neue spielte übrigens bereits 31mal für seine österreichischen Farben – vielleicht kriegen wir ja jetzt endlich doch noch einen Nationalspieler aus Austria. Ob Ivanschitz oder Fuchs – mit einem muss es doch klappen.
Und noch zwei Neuzugänge: Der Mazedonier Dragan Georgiev soll künftig für 05 stürmen, wird aber erst mal im Trainingslager auf Herz und Nieren getestet. Zudem haben die Mainzer Adam Szalai von Real Madrid endgültig losgeeist: Der Stürmer erhält einen Dreijahresvertrag. Auch wenn diese Verpflichtung bei den Fans nicht so euphorisch begrüßt worden ist, so rechnet Trainer Thomas Tuchel noch mit sehr viel von dem 22-Jährigen. Der Mann hat eine Menge Potenzial. Kicker-Artikel hierzu. Foto: Mainz 05
Was - schon wieder ein Neuer, den man nicht kennt? Wer so fragt, weiß nicht, was bei Mainz 05 vorgeht. Große Namen können da naturgemäß gar nicht auf der Liste stehen. Größer ist eher das Risiko, das man mit Transfers wie Haruna Babangida eingeht. Der 28 Jahre alte Stürmer aus Nigeria, der im Winter schon mal aufgespielt hatte und mit ins Trainingslager hätte fahren sollen, war längst abgeschrieben. Nunmehr ist er doch wieder aufgetaucht und hat bei den Nullfünfern sogar einen Einjahresvertrag unterschrieben. Von Risiko spricht aber niemand, denn Babangida soll für kleines Geld gekommen sein.
Erst dann, wenn er nach sechs Monaten richtig Leistung zeigen sollte, wird sich sein Vertrag verbessern, heißt es. Der Nigerianer soll die Lücke auf der rechten Seite füllen helfen, die der Weggang von Hoogland und Amri gerissen hat.
Babangida hatte bereits im Dezember 2009 als Trainingsgast bei den 05ern beeindruckt und spielte zuvor unter anderem bei Apollon Limassol (Zypern) und beim russischen Zweitligisten FC Kuban Krasnodar.
Der ein oder andere mag sich schon gefragt haben, weshalb wir den Spieler eines Drittligisten verpflichten. Tufan Tosunoglu kommt nämlich von Kickers Offenbach - doch immerhin haben wir vom OFC schon so manchen guten Spieler bekommen, denken wir nur an Niko Bungert und Aristide Bancé. Tufan Tosunoglu (vermutlich bald mit dem Kurznamen Tofu) ist 21 Jahre alt und gilt als Offensiv-Allrounder; er erhielt einen Vertrag über ein Jahr mit der Option auf Vertragsverlängerung bis 2014. Aus der Pressemitteilung von 05: Tosunoglu stand seit 2008 in Offenbach unter Vertrag und erzielte in 31 Spielen 11 Tore. Zuvor war er in für die U23 des MSV Duisburg und in der Jugend bei Eintracht Frankfurt und SV 06 Bad Nauheim aktiv. Im März 2009 erlitt der türkische U21-Nationalspieler (1 Partie) einen Kreuzbandriss und musste ein Jahr pausieren. Der Rechtsfuß feierte im April dieses Jahres sein Comeback und erzielte in den letzten vier Partien der Saison für den OFC noch zwei Treffer. Tosunoglu wechselt ablösefrei an den Bruchweg.
„Tufan Tosunoglu ist ein junger Spieler mit enormem Potential, den wir seit längerer Zeit intensiv beobachten. Nach seiner schweren Verletzung ist er auf dem besten Weg zurück zu alter Stärke. Jetzt hat er die große Chance sich in der Bundesliga zu etablieren“, sagt 05 Manager Christian Heidel. „Ich habe schon viele Mainzer Spiele gesehen, die Atmosphäre am Bruchweg ist fantastisch und ich freue mich hier zu sein. Ich habe eine Riesenchance auf die Bundesliga bekommen und werde alles dafür tun, sie zu nutzen“, so Tosunoglu.
Interessanter Mann: Lewis Holtby vom FC Schalke 04, U21- Nationalspieler, für die Jugendauswahlen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bereits 22 Mal im Nationaltrikot aufgelaufen,
hat bislang 23 Spiele in der Bundesliga und 33 Spiele in der zweiten Liga absolviert und dabei zehn Tore geschossen. Holtby, der 2009 vom DFB mit der Fritz-Walther-Medaille in Gold
für besondere Leistungen in seiner Altersklasse ausgezeichnet wurde, kommt für ein Jahr an den Bruchweg.
Über die Leihgebühr wurde das berühmte Stillschweigen vereinbart. Der beidfüßige 19-Jährige war eigentlich bis 2011 an den VfL Bochum ausgeliehen, hatte dort aber nur einen Vertrag für die erste Liga und ist nach dem Bundesligaabstieg der Bochumer nach Schalke zurückgekehrt. „Lewis Holtby passt perfekt in unser System, kann im offensiven Mittelfeld auf allen Positionen eingesetzt werden. Wir haben uns schon ab Tag eins nach Saisonende intensiv um ihn bemüht und sind sehr froh, dass Lewis sich für den 1. FSV Mainz 05 entschieden hat“, sagt 05-Manager Christian Heidel.
Holtby selbst freut sich sehr auf seine neue Aufgabe in Mainz: „Ich bin davon überzeugt, dass der Verein und ich sehr gut zusammen passen und es für meine fußballerische Entwicklung der richtige Schritt ist. Mit Thomas Tuchel hat Mainz einen sehr guten Trainer, der bereits bewiesen hat, wie gut er mit jungen Spielern arbeitet. Ich freue mich meinen Teil dazu beitragen zu können, die tolle Saison, die der 1. FSV Mainz 05 gespielt hat, in der nächsten Spielzeit zu bestätigen.“
Der Name klingt zwar wie eine Stadt im deutschen Osten, doch der Mann heißt so: Andreas Görlitz. Spielte mal beim KSC, wurde dann von den Bayern geholt, mindestens zweimal verletzt und spielte selten für die Profis. Jetzt ist angeblich unser Christian Heidel an ihm dran - also von wegen Wechsel und so
Nun kommt er doch, der Mann, der schon in der Winterpause eigentlich im Tausch mit Pekovic hätte von der SpVgg
Greuther Fürth an den Bruchweg wechseln sollen. Marco Caligiuri (25) kommt zum Saisonwechsel und erhält einen Dreijahresvertrag bis Juni 2013.
Caligiuri spielt seit 2007 für den Zweitligisten, in der aktuellen Saison kommt er bereits
auf 27 Einsätze. Der aus der Nachwuchsabteilung des VfB Stuttgart stammende
beidfüßige Defensiv-Allrounder spielte in seiner Zeit beim MSV Duisburg (2005 bis 2007)
zudem 14-mal in der Bundesliga.
„Wir beobachten Marco Caligiuri schon die gesamte Saison. Er hat sich in Fürth als absoluter Leistungsträger der Mannschaft in den Vordergrund gespielt. Caligiuri ist ein defensiv starker, technisch beschlagener Spieler, der auf allen Positionen im Defensivbereich vielseitig einsetzbar ist und daher unseren Kader sinnvoll verstärkt“, sagt Manager Christian Heidel. Marco Caligiuri ergänzt: „Ich freue mich auf meine neue sportliche Herausforderung beim 1. FSV Mainz 05 in der Bundesliga und möchte natürlich meinen Teil zu den angestrebten Zielen des Vereins beitragen. Mainz ist ein sehr gut geführter Club mit großartigen Fans."
Gibt es eine mainzerisch-russische Connection? Zum zweiten Mal an einem Tag haben die Nullfünfer einen Spieler aus Russland geholt, zumindest hat Malik Fathi zuletzt beim Vizemeister Spartak Moskau gespielt. Bis Saisonende wird der ehemalige deutsche Nationalspieler und Linksverteidiger von dort ausgeliehen.Bei 05 spricht man von einem «Coup». Immerhin stand Fatih bereits zweimal für die deutsche Nationalmannschaft auf dem Platz. Der heute 26-Jährige hat bis 2008 für Hertha BSC Berlin insgesamt 123 Bundesligapartien absolviert und dabei zwei Tore erzielt. Für Spartak Moskau bestritt er 37 Ligaspiele (sechs Tore). O-Ton der zweiten spektakulären Pressemitteilung von 05 heute: „Wir haben seit einigen Tagen intensiv an dieser Geschichte gearbeitet und sind sehr glücklich, dass wir mit Spartak Moskau eine Einigung erzielen konnten“, wird 05-Manager Christian Heidel zitiert. „Malik Fathi ist ein Spieler von besonderer Qualität. Er wird unserer Mannschaft in der Rückrunde zusätzliche Impulse geben und löst uns zudem auf der durch Ausfälle unterbesetzten linken Abwehrseite unseren akuten Engpass.“ Trainer Thomas Tuchel ergänzt: „Ich bin sehr glücklich über diesen Transfer. Malik Fathi ist ein Spieler mit besonderen Fähigkeiten und ein toller Typ, der hervorragend zu uns passt.“
Schon bald wird man wohl auch bei uns die Teenager kreischen hören: Fatiiiiiih!
Und noch eine News: Stürmer Dragan Bogavac verlässt den Verein, zumindest stand sein Name auf der Transferliste, die heute um 12 Uhr geschlossen wurde. Wohin Bogavac wechselt, ist zur Stunde nicht bekannt.
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